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Bernd Schuchter (c) Foto – Peter Gründhammer
Stimmen zu den Büchern (Auswahl)
Kleiner Atlas der nie geschriebenen Bücher
»In alten Koffern, auf Dachböden, oder in Archiven, da werden hin und wieder einmal Texte von bekannten Schriftstellern gefunden, die als verschollen galten, oder von denen tatsächlich niemand wusste, dass sie überhaupt existieren […] Bernd Schuchter hat quasi noch eine neue Textsorte dazuerfunden, den nie geschriebenen Text. […] Zehn Gedankenspiele sind da versammelt in einem Kleinen Atlas der nie geschriebenen Bücher.«
Deutschlandfunk Kultur, Lesart
»In Kleiner Atlas der nie geschriebenen Bücher flunkert der Innsbrucker Autor und Verleger Bernd Schuchter, dass sich die Balken biegen. Fabelhaftes Fabulieren, in ein bibliophiles Buch verpackt, das mit tatsächlich existierenden Büchern und Biografien ebenso wenig geizt wie mit fantasierten Werken.«
Wolfgang Paterno, profil
»Ein Buch der Überraschungen.«
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten
Gustave Courbet und der Blick der Verzweifelten
»Bernd Schuchter bringt dem Leser mit diesem Essay die facettenreiche Persönlichkeit eines ziemlich schwierigen Menschen nahe, den man zum Schluss sogar ein bisschen mag.«
Rolf Hürzeler, kulturtipp
»Eine abgrundtief schöne Erzählung von einem, der wusste, dass er verlieren wird – und die Herausforderung mit stolzem Trotz annahm.«
Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung
»Der Innsbrucker [Bernd Schuchter] porträtiert gern Menschen, über die man eher nichts weiß, und bevor man sich fragen kann, ob sich ein Kennenlernen auszahlt, haben sie einen schon angesprungen und zum Denken verführt.«
Peter Pisa, Kurier
»Gustave Courbet war kein Idealist, der die Welt erhabener und schöner zeigen wollte, als sie war. Aber er wollte sie besser machen, indem er auch ihre Schattenseiten ins Visier nahm.«
Erwin Hirtenfeldner, Kleine Zeitung
Rikolas letzter Auftritt
»Der Roman ist ein Lehrstück darüber, wie Erfolg und Schmeicheleien, Scheitern und Häme einander bedingen.«
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten
»Schuchter ist herrlich ironisch und lapidar, sein Figurenkarussell umfasst leichthin alles, was in eine Komödie frei nach Schnitzler passen würde. Laufburschen, Sekretärinnen, Blumenmädel, Arbeiter, wahre Zeitgenossen wie Elias Canetti oder Stefan Zweig …«
Gabriele Weingartner, Die Rheinpfalz
»Rikolas letzter Auftritt ist das stimmige Bild der Literatur- und Verlagsgeschichte Österreichs und einer Zeit, in der die Armen arm blieben, Finanzjongleure und Heuschrecken dagegen, von bekannten Ausnahmen abgesehen, immer reicher wurden. Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor.«
InKulturA-online
»Schuchter gelingt es mit diesem Buch, ein wichtiges Kapitel der österreichischen Literaturgeschichte wieder öffentlich bekannt zu machen und eine Zeit der rasanten Umbrüche zu porträtieren. Er karikiert aber auch zugleich den Literaturbetrieb und das Sepekulantentum, die sich so wenig geändert haben.«
Spunk Seipel, Literaturhaus Wien
Herr Maschine oder vom wunderlichen Leben und Sterben des Julien Offray de La Mettrie
»Als La Mettrie 1751 nach dem übermäßigen Verzehr einer Trüffelpastete (so geht das Gerücht) stirbt, lacht ganz Europa über das schmähliche Ende des ›Herrn Maschine‹, wie er inzwischen spöttisch genannt wird. Seine Reputation ist ruiniert, seine Schriften, die zeitweise rasend erfolgreich waren, verschwinden aus dem aufklärerischen Diskurs oder werden, ähnlich wie die des Marquis de Sade, als Negativbeispiele unmoralischen Denkens gebrandmarkt und verdammt. Schuchters Buch, das auch ein konzentriertes Panorama des intellektuellen Europas des 18. Jahrhunderts ist, sucht nach Gründen für diese Demontage.«
Thomas Wörtche, Deutschlandfunk
»Bernd Schuchter legt nun über diesen Freibeuter des Denkens einen Band vor, der zwischen allen Genres schillert, hier Erzählung ist, dort Reflexion, der Einbettung in die Zeit liefert und Ausblick in die Gegenwart offeriert.«
Alexander Kluy, Wiener Zeitung
»[La Mettrie] war vielmehr ein radikaler Aufklärer, lehnte Autoritäten ab, konsequenterweise auch die philosophischen Grössen seiner Zeit, mit denen er sich überwarf. Die Honoratioren des Intellekts waren ihm, dem genialen Guignol, zu kleingeistig.«
Die Weltwoche
»Die starken Teile des Buches sind jene, in denen Schuchter die Antagonismen und Verwerfungen rekonstruiert, in die sich der Provokateur de la Mettrie hineinschreibt.«
Florian Baranyi, Der Falter
Jacques Callot und die Erfindung des Individuums
»Bernd Schuchter gelingt es vielmehr, diese einen Künstler in seiner Zeit spiralig umkreisende Charakterstudie, welche so stupend viele Parallelen zu unserer Gegenwart aufweist, ohne dass diese platt eindimensional enggeführt werden, in fast makelloser, blendend durchrhythmisierter Sprache zu Papier zu bringen.“
Alexander Kluy, Literaturhaus Wien
»Ein literarischer und intellektueller Doppelschlag ist Bernd Schuchter mit seinen Büchern über Jacques Callot gelungen, jenen Kupferstecher, der die Schrecken des 30-jährigen Krieges in ungewöhnlichen, teils fantasievollen Bildern festgehalten hat und Inspiration für zahlreiche Denker und Künstler war.«
orf.at
»Bernd Schuchter erinnert mit diesem Buch an einen Künstler, der neue Beachtung verdient. Diese Würdigung vereint eine kunsthistorische, eine humanistische und vor allem eine politische Dimension in sich – sehr lesenswert.«
Rolf Hürzeler, Kulturtipp
»Der Innsbrucker Bernd Schuchter hält den Dreißigjährigen Krieg fest. Sehr fest hält er ihn, so hätte man schon in der Schule über Kriege reden sollen, und man sieht die Elenden, die Verhungerten, Vergewaltigten, Gefolterten.«
Peter Pisa, Kurier
Föhntage
»Es scheint überhaupt ein Kennzeichen dieses um große Gesten verlegenen Autors zu sein, Konflikte wohl zu benennen, aber in der literarischen Gestaltung möglichst nicht zuzuspitzen. Bevor sich etwas Tragisches ereignen könnte, hört er lieber zu erzählen auf. […] Man merkt schon: Bernd Schuchter hat einen ziemlich utopischen Roman geschrieben.«
Erich Hackl, Die Presse
»In Kontrast zu den finsteren früheren Zeiten ergibt das einen Roman, der davon erzählt, wie die Gegenwart die Vergangenheit frisst, bis sie für kommende Generationen nur noch als dürres Knochengerüst müde klappert.«
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten
»Die Bereitschaft zum Infragestellen einmal gemachter Vorstellungen, fixierter Lebenskonzepte zeichnet die innere Haltung von Schuchters Protagonisten aus. Großartig wird dieses In-Zweifel-Ziehen der eigenen Erinnerungen inszeniert, bis hin zur Möglichkeit einer Korrektur der Vergangenheit.«
Florian Braitenthaller, Die Furche
»Föhntage ist ein leises, nostalgisches Buch, einfach und mit viel Wärme erzählt – und eine schöne Liebeserklärung an Innsbruck.«
Friederike Gösweiner, Tiroler Tageszeitung
»In Schuchters Roman herrscht versöhnliche Stimmung […] und der Föhn heilt alle Wunden.«
Neue Zürcher Zeitung
Link und Lerke
»Am schönsten in diesem schmalen Roman ist die sprachlich so vielschichtig instrumentierte Melancholie, die einem auf jeder Seite entgegenschlägt.«
Gabriele Weingartner, Die Rheinpfalz
»Sein [des Autors] Versuch, daran zu erinnern, dass das Erinnern nie ein Ende hat, und hervorzuheben, wie sehr sich Politik und Geschichte in sehr konkreten Schicksalen an sehr konkreten Orten manifestieren können, darf allerdings als gelungen gelten. Verdrängtes kommt immer wieder hoch, und nicht nur Hass oder Gleichgültigkeit sondern auch Liebe kann sich als existenzielles Problem erweisen. Dass man als Leser das nachdenkliche Ende bedauert, zeigt, dass es Schuchter gelungen ist, uns Link und Lerke ans Herz zu legen.«
Wolfgang Huber-Lang, APA
»Der Roman […] funktioniert in seiner traurigen Zärtlichkeit auch ohne Vorwissen.«
Peter Pisa, Kurier
»Mehr als nur eine Talentprobe!«
Erich Hackl
